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Aktuelles

40 Jahre FW, 20 Jahre UPW als Verein

Die Jahreshauptversammlung 2017 stand unter dem Motto"40 Jahre Freie Wähler, 20 Jahre Verein UPW Hohenfelser Land". Seit 1977 gibt es Freie Wähler in Hohenfels. 1997 organisierten sie sich als Verein.  Gäste des Abends waren der Bundes- und Landesvorsitzende der FW, MdL Hubert Aiwanger, der Kreisvorsitzende Günter Müller und der Landesvorsitzende der Jungen Freien Wähler, Matthias Penkala. Die Bezirksvorsitzende, Landrätin Tanja Schweiger entschuldigte sich und übermittelte Jubiläumsgrüße. Geehrt wurden für 15 Jahre Mitgliedschaft: Manuela Fuchs; für 10 Jahre Mitgliedschaft: Ernst Scheuerer, Rudolf Schulze, Simon Vogl, Florian, Sebastian und Marie-Luise Graf

UPW gratuliert zur Hochzeit

Ihrem Mitglied Thomas Jungkunz und seiner Frau Alexandra haben der UPW-Vorsitzende Bernhard Graf, der Stellvertreter Albert Vogl und die Schriftführerin Karin Dechant recht herzlich zur Hochzeit gratuliert. Nach der Trauung durch Pfarrer Udo Klösel wurde das Brautpaar am Kirchenportal von vielen Vereinen empfangen. Im Namen der UPW gab es eine Glückwunschkarte und einen Blumenstrauß.

Kandidat für Bundestagswahl 2017 nominiert

Am 30. Januar haben 23 Mitglieder der Landesvereinigung der Freien Wähler in der Diözesangaststätte auf dem Habsberg den Kandidaten für die Bundestagswahl 2017 nominiert. Der 27jährige Manuel Werthner, selbständiger Maschinenbau-Konstrukteur aus Amberg, bewirbt sich um ein Bundestagsmandat im Wahlkreis 232 Amberg-Neumarkt. 21 Stimmen entfielen auf den Kreisvorsitzenden der Jungen Freien Wähler im Landkreis Amberg-Sulzbach, der als einziger Kandidat angetreten war. Werthner ist seit 3 Jahren aktiv in der Politik und hier hauptsächlich im Bereich der Jungen Freien Wähler, wo er auch überregional in wichtigen Gremien vertreten ist. Zur Nominierung gratulierten u.a. die Bezirksvorsitzende, Landrätin Tanja Schweiger, Kreisvorsitzender Günther Müller und die Bürgermeister Adolf Wolf, Pilsach, Ludwig Lang, Lauterhofen, und Bernhard Graf, Hohenfels.

Jahreshauptversammlung 2016 mit Neuwahlen

Gastredner des Abends war MdL Dr. Karl Vetter, Cham. Zusammen mit dem FW-Kreisvorsitzenden Günther Müller und dem UPW-Vorsitzenden Bernhard Graf überreichte er für 15jährige Mitgliedschaft eine Urkunde und die Ehrennadel in silber an: Günther Dechant, Walter Dechant, Norbert Drescher, Gert Fuchs, Johann Laßleben, Günther Pirzer, Dorothea Pirzer, Martina Pirzer, Rupert Schuhmacher, Karl Spangler und Ludwig Weigert. Reinhard Hiltl erhielt eine Bronzenadel für 10 Jahre Mitgliedschaft. Nicht persönlich anwesend und die Silbernadel in Empfang nehmen konnten: Raimund Braller, Karin Dechant, Johannes Inzenhofer, Thomas Jungkunz, Johann Kleindienst, Josef Koller, Thomas Kummert, Jürgen Lander, Erika Lang, Ludwig Liebl, Franz Loy, Josef Reindl, Engelbert Schmidmeier, Heinz Storch, Hans-Peter Uri und Bernhard Weigert.

Ein weiterer Gast des Abends war der Landesvorsitzende der Jungen Freien Wähler, Matthias Penkala, in Begleitung des EDV-Beauftragten Christopher Würz. MdL Vetter informierte über seine Arbeit im Bayerischen Landtag. Günther Müller und Matthias Penkala sprachen ein Grußwort.

Bei den Neuwahlen gab es keine Veränderungen. Für die kommenden 3 Jahre bleibt Bernhard Graf Vorsitzender, Albert Vogl ist Stellvertreter. Karin Dechant ist wieder Schriftführerin und Günther Dechant verwaltet die Kasse. Christian Graf ist kraft seines Marktratsmandats Mitglied in der Vorstandschaft. Josef Metz ist Ortsvertreter für Raitenbuch, Ernst Scheuerer für Markstetten und Rudolf Schulze für Großbissendorf. Die Kasse prüfen Hebert Spangler und Gert Fuchs.

Bernhard Graf erläuterte die Schwierigkeiten in der Vergangenheit, bei Kommunalwahlen 28 Kandidaten plus 2 Ersatzleute zu finden. Diese Problematik hat er im Gemeinderat auch den anderen Gruppierungen geschildert und man hat abgesprochen, dass jede der mittlerweile 5 Gruppierung eine Entscheidung darüber herbeiführen soll, ob man bei kommenden Kommunalwahlen mit 14 Kandidaten, was ja völlig ausreichend  ist, antritt. Mit einem Ergebnis von 30 : 3 Stimmen wurde beschlossen, die Ánzahl der Listenplätze bei den Kommunalwahlen auf 14, entsprechend der Anzahl der zu vergebenden Sitzplätze im Gemeinderat, zu begrenzen. Dies gilt aber nur für den Fall, dass die anderen 4 Gruppierungen (CSU, CFW, SPD, ABL) sich auch dazu verpflichten. Wenn auch nur eine Gruppierung der Reduzierung auf 14 Plätze nicht zustimmt, ist die Zustimmung der UPW hinfällig und es bleibt wieder bei 28 Plätzen.

Jahreshauptversammlung 2015

Bei der JHV 2015 wurden 3 Mitglieder für 10jährige Mitgliedschaft bei der UPW Hohenfels geehrt. Dies waren Gerd Fischer, Peter Reindl und Otto Weigert. Die FW Bezirksvorsitzende der Oberpfalz und Landrätin des Landkreises Regensburg, Tanja Schweiger, nahm die Ehrungen vor. Gerd Fischer und Peter Reindl waren leider verhindert, so dass Otto Weigert alleine die Urkunde entgegennehmen konnte. Gäste bei der JHV waren der Kreisvorsitzende Günther Müller, der Bezirksvorsitzende der Jungen Freien Wähler (JFW) Matthias Penkala und das Mitglied im Landesvorstand der JFW, Julia Haubner.

Tanja Schweiger weiterhin Bezirksvorsitzende

Am 17. November 2014 fanden in Schwarzenfeld die Neuwahlen für den Bezirksverband Oberpfalz statt. Die UPW-Hohenfels nahm mit vier Delegierten teil. Tanja Schweiger wurde mit 79 von 80 möglichen Stimmen wieder zur Vorsitzenden gewählt.

Aiwanger weiter Landesvorsitzender

Bei der Delegiertenversammlung am 11. Oktober 2014 im mittelfränkischen Roth wurde Hubert Aiwanger mit 91,6 % wieder zum Landesvorsitzenden, auch mit Hohenfelser Unterstützung, gewählt. UPW-Vorsitzender Bernhard Graf gratulierte zum tollen Wahlerfolg.

Hubert Aiwanger u. Bernhard Graf

Karin Dechant ist 3. Bürgermeisterin

In der konstituierenden Sitzung des neuen Marktgemeinderates wurde zunächst einstimmig beschlossen, einen 3. Bürgermeister zu wählen. Karin Dechant wurde für dieses Amt vorgeschlagen und erhielt 12 von 14 möglichen Stimmen. Sie ist die erste Frau in einem Bürgermeisteramt in Hohenfels. Als 2. Bürgermeister wurde Volker Kotzbauer (CSU) mit dem gleichen Ergebnis gewählt.

"Wir bleiben Bürgermeister"

In der Stichwahl vom 30. März hat unser bisheriger UPW-Bürgermeister Bernhard Graf mit 55,7 % über den Herausforderer Dietmar Feuerer, CSU gesiegt, der 44,3 % der Stimmen erhielt. Der von der CSU mit einem nie gesehenen Aufwand geführte Wahlkampf hat nicht zu dem erwünschten Erfolg geführt. Die Wählerinnen und Wähler haben sich mehrheitlich für die Fortführung einer sachlich orientierten Kommunalpolitik entschieden und der CSU im Gemeinderat keine Mehrheit verschafft.

Kurzfassung Wahlergebnis

Die UPW ist wieder die stärkste Gruppierung mit 30,3 % und stellt 4 Sitze für den Gemeinderat. Gewählt sind Bernhard Graf, Karin Dechant, Albert Vogl und Josef Metz. 1. Bürgermeister Bernhard Graf erhielt bei der Bürgermeisterwahl 45 % der Stimmen, vor Dietmar Feuerer (CSU) mit 39,1 %. Die Stichwahl findet am 30. März statt. Wird Bernhard Graf als Bürgermeister bestätigt, rückt Christian Graf in das Gremium nach. Besonders erfreulich: Die UPW stellt erstmals in ihrer Geschichte einen Kreisrat. Bernhard Graf zieht zusammen mit 15 weiteren FW-Kreisräten in den Kreistag ein.

Kandidaten für die Marktgemeinderatswahl 2014

Bei der Nominierungsversammlung am 15.12.2013 im GH Taverne wurde die Kandidatenliste wie folgt beschlossen: Bernhard Graf, Karin Dechant, Albert Vogl, Josef Metz, Erasmus Söllner, Ernst Scheuerer, Christian Graf, Christiane Walter, Gerd Fischer, Karl Spangler, Matthias Lutz, Rudolf Schulze, Herbert Spangler, Johann Laßleben, Gert Fuchs, Markus Vogel, Reinhard Hiltl, Andreas Dechant, Matthias Wagner, Karl Metz, Stefan Walter, Otto Weigert, Martina Pirzer,  Karl Eichenseer, Josef Koller, Thomas Kummert, Peter Reindl, Simon Vogl.

Bürgermeisterkandidat nominiert

Bei der JHV am 24.11.2013 wurde Bürgermeister Bernhard Graf zum Kandidaten der UPW für die Bürgermeisterwahl am 16.03.2014 nominiert. Er erhielt 22 von 23 möglichen Stimmen. Graf dankte für das Vertrauen, gab einen Rückblick über die laufende Periode und skizzierte Ziele, die bei einer Wiederwahl erreicht werden sollen. Er legte Wert auf die Feststellung, dass bei wichtigen Projekten stets die Handschrift der UPW zu erkennen gewesen ist.

Neuwahl der Vorstandschaft

Bei der JHV am 24.11.2013 wurde die Vorstandschaft neu gewählt. Das Ergebnis:

Vorsitzender: Bernhard Graf, Vertreter: Albert Vogl, Schriftührerin: Karin Dechant; Kassier: Günther Dechant, Ortsvertreter: Josef Metz, Ernst Scheuerer, Rudolf Schulze jun., zusätzl. als Mandatsträger: Rudolf Seibold bis 2014, Kassenprüfer: Gert Fuchs, Herbert Spangler

Rudolf Seibold zum Ehrenvorsitzenden ernannt

Auf einstimmigen Beschluss der Vorstandschaft wurde Rudolf Seibold bei der JHV am 24.11.2013 zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Vorsitzender Bernhard Graf würdigte die Leistungen Seibolds für die UPW seit 1984. MdL Tanja Schweiger überreichte die Urkunde und gratulierte ebenfalls.

 

Bernhard Graf, Rudolf Seibold, Tanja Schweiger

Ehrungen 2013

Bei der JHV wurden folgende Personen für 15-jährige Mitgliedschaft geehrt: Johann Bayerl, Johann Schreglmann, Krimhild Schreglmann, Karl Eichenseer

Kreistagskandidaten nominiert

Die Kreisdelegiertenversammlung hat am 10.11.2013 in Berngau insgesamt 60 Kandidaten für die Kreistagswahl nominiert. Hohenfels hat gemessen an der Einwohnerzahl Anspruch auf zwei Plätze. Bürgermeister Bernhard Graf hat den Listenplatz 4 und Markträtin Karin Dechant steht auf Platz 47. Platz 1 belegt der Landratskandidat Günther Müller, auf Platz 2 findet sich der Neumarkter OB Thomas Thumann. Sieglinde Hollweck hat den Listenplatz 3.

Neue Kreisvorstandschaft gewählt

Am 27.10.2013 wurde in Sengenthal die Kreisvorstandschaft neu gewählt. Sie wird unter diesem Link vorgestellt: http://neumarktonline.de/art.php?newsid=84085 

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2013, 18. Juni

Bericht aus der Marktgemeinderatssitzung vom 18.06.2013

 

Bauanträge

 

Alexander Meier, Kapellenweg 8, Hohenfels, beantragt einen Umbau, eine Nutzungsänderung und eine Erweiterung des bestehenden Wohnhauses in Hohenfels, Kapellenweg 6. Diesem Vorhaben erteilte der Marktgemeinderat einstimmig das Einvernehmen.

 

Ludwig Seitz, Pillmannsricht 1, plant den Neubau einer Maschinenhalle in Pillmannsricht. Auch mit diesem Bauvorhaben erklärte sich das Gremium geschlossen einverstanden.

 

Grundschulsanierung

Die CSU/CFW-Fraktion hat in der Sitzung vom 23. April einen Antrag auf Abschluss der Sanierungsarbeiten im Jahr 2013 gestellt. Begründet wurde der Antrag u.a. damit, dass die Kinder nach 3 ½ Jahren es verdient haben, in einem fertigen Schulhaus unterrichtet zu werden, dass die Darlehenszinsen derzeit niedrig wären und dass wegen der Evaluierung in diesem Jahr der gebäudliche Zustand ein schlechtes Licht auf die Schule und die Gemeinde wirft.

Der Bürgermeister führt hierzu aus, dass die Sanierung in den Sommerferien 2010 begonnen wurde. Bei der Planung im letzten Jahr stand als Großprojekt im Haushalt die Sanierung des Kindergartens an vorderster Stelle, weil diese Maßnahme wegen des gesetzlichen Anspruchs auf einen Krippenplatz heuer fertig werden sollte. Deshalb wurde bei der Schulsanierung eine kleinere Position (Austausch der Türen u.a.) im Umfang von knapp 30.000 Euro auf Empfehlung des Architekten ins Auge gefasst. Tatsächlich werden aber heuer 80.000 Euro zu bezahlen sein, weil Rechnungen über 50.000 Euro aus dem Vorjahr aufgelaufen sind. Von den Gesamtsanierungskosten von rund 1,3 Mio. Euro wurden bisher 500.000 Euro verbaut. Die Förderung der Regierung liegt bei knapp 400.000 Euro. Die Sanierungsarbeiten können nicht beliebig kombiniert werden, da die Gewerke ineinander greifen. Im nächsten Jahr könnte die gesamte Maßnahme zum Abschluss gebracht werden; wenn es finanzierbar ist. Eine Verschuldung des Marktes ist nur so weit möglich, wie die Mindestzuführung erwirtschaftet werden kann. Die Ausschreibungen erfolgen dann heuer im Herbst. Wegen der Kürze der Zeit – die Arbeiten müssen während der Ferien erledigt werden – ist ein Abschluss heuer nicht mehr machbar. Weitere Gründe kommen hinzu:

  1. Das Landratsamt überprüft derzeit auf Veranlassung der Schulleitung, ob baurechtlich alles beachtet worden ist. Das Ergebnis muss abgewartet werden, damit Sanierungsmaßnahmen u.U. nicht gegenläufig wären.
  2. Bei der diesjährigen turnusmäßigen Brandschutzprüfung von Versammlungsstätten (Keltensaal, Turnhalle) wurden Mängel festgestellt. Das Landratsamt verlangt ein Brandschutzkonzept für den gesamten Gebäudekomplex (Keltensaal, Turnhalle, altes und neues Schulgebäude). Dieses Konzept wird derzeit erarbeitet. Das von der Regierung genehmigte Brandschutzkonzept für die Sanierung des Grundschulgebäudes muss in die Gesamtbewertung einfließen.

Die in dem Antrag der CSU/CFW-Fraktion geäußerte Befürchtung über Nachteile bei der Evaluierung wegen der laufenden Sanierung ist unbegründet. Gerade das Gegenteil ist der Fall, wie der Verantwortliche bei der Regierung bestätigt hat.

Seine Stellungnahme auszugsweise: "…die Sanierung einer Schule ist ein Zeichen, dass der Sachaufwandsträger sich um die Schule kümmert. Das ist ein positives Zeichen. … Ihre Sorge ist also unbegründet. … Bewertung von Unterricht, Zusammenarbeit innerhalb des Kollegiums, mit den Eltern und der Schulleitung sind unabhängig von der momentanen Bausituation vor Ort … sind die „Rahmenbedingungen“ auch Bestandteil des Evaluationsberichts und die werden nun ja gerade optimiert … danke Ihnen für Ihr großes Interesse an den Anliegen der Schule."

Wegen der genannten Gründe war sich das Gremium einig, den Antrag der CSU/CFW-Fraktion zurückzustellen, bis der Haushaltsplan, der im großen Maße von der Kindergartensanierung abhängig ist, steht.

 

Feuerwehrausstattung

Zusätzlich zur Pflichtausstattung wünschen sich die Aktiven der Feuerwehr zur Verbesserung ihrer Einsatzmöglichkeiten eine Wärmebildkamera. Damit können im Brandfall Glutnester oder Wärmequellen auch in der Dunkelheit oder in völlig verqualmten Räumen sichtbar und ausfindig gemacht werden. Das Auffinden von Personen in der Dunkelheit wäre möglich, weil die Kamera Infrarotstrahlen auswertet. Die Wärmebildkamera ist unstrittig ein Einsatzmittel, das der Rettung von Personen, dem Schutz der eigenen Leute und der effektiveren Brandbekämpfung dienen kann. Bei einer Spendenaktion hat die FFW Hohenfels schon eine beträchtliche Summe zusammen bekommen. Die Regierung fördert die Beschaffung mit 2.750 Euro. Je nach Modell kann so eine Kamera 7.000 bis 10.000 Euro kosten. Das Gremium akzeptierte die positiven Seiten dieses Einsatzmittels und befürwortete einstimmig die Beschaffung.

 

Solarpark Gunzenhof-Nord

Das Gremium beriet über den vorhabenbezogenen Bebauungsplan der Fa. bos.ten AG Regensburg zur Errichtung des Solarparks nördlich von Gunzenhof. Nachdem alle Einwände und Hinweise abgearbeitet waren, konnte der Bebauungsplan als Satzung beschlossen werden. In dem Blendgutachten wurde festgestellt, dass in ganz geringem Umfang eine Blendung das nördlichste Anwesen in Schrotzhofen treffen könnte. Der Markt Beratzhausen hatte diesbezüglich Bedenken angemeldet. Diesem Ansinnen wurde mit der Auflage entsprochen, dass die westlichste Spitze des Modulfeldes im Süden nicht mit Modulen bestückt werden darf.

Ebenso notwendig war ein Beschluss über die Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplans, den das Gremium einstimmig fasste.

 

Haushalt 2013

Die Mitglieder des Marktgemeinderates berieten ausführlich über den von der Verwaltung vorgelegten Entwurf für den Haushaltsplan 2013. Gewünschte Änderungen fließen nach Möglichkeit noch mit ein. Bis jetzt stehen wegen der geänderten und verzögerten Kindergartensanierung noch keine verlässlichen Zahlen zur Verfügung. Da diese Position den Haushalt am stärksten beeinflusst, muss noch abgewartet werden. Wenn sie vorliegen, können sie eingearbeitet werden und dann ist ein Beschluss über den Gesamtplan möglich. Besonders beschäftigt hat das Gremium der dramatische Einbruch bei der Gewerbesteuer.

 

Wünsche, Anträge, Bekanntgaben

 

Kindergartenzugang Schule

Der Antrag der CSU/CFW-Fraktion vom 23. April auf Absicherung des Kindergartenzugangs an der ehemaligen Bücherei wurde unverzüglich umgesetzt. Eine Klingel wurde installiert und das Personal wurde angewiesen, den Eingang abzusperren.

 

Sachstand Kindergartensanierung

Nach Bekanntwerden der Problematik mit den schwachen Betonrippendecken waren die Sanierungsarbeiten vor Ostern eingestellt worden. Bei einem Treffen Ende April im Pfarrhof hat der Architekt Lösungsmöglichkeiten vorgestellt, die allerdings Mehrkosten verursachen. Bei diesem Treffen wurde vereinbart, dass man sich bei den Förderstellen (Regierung, Diözese) rückversichern sollte, ob die Mehrkosten auch gefördert werden. Der Bürgermeister konnte für Anfang Mai einen Termin vereinbaren.

Der Architekt erläuterte den unbefriedigenden baulichen Zustand des Gebäudes. Die Betonrippendecken hätten praktisch überhaupt keinen Brandschutz und tragende Innenwände gibt es nicht. Sollten die Decken so ertüchtigt werden, dass sie vorschriftsmäßig sind, gäbe es Probleme mit den Raumhöhen, die dann bei nur mehr 2,20 m liegen würden. Würde man das ganze Gebäude abbrechen, wäre es faktisch nicht mehr möglich, einen Kindergarten an dieser Stelle aufzubauen. Der Abbruch des obersten Stockwerkes wäre eine Lösung. Auf der bestehenden Rippendecke wäre dann eine neue Betondecke aufzubringen, die allen Anforderungen gerecht wird. Der obere Stock könnte mit dem Dach in Ständerbauweise auf diese Decke gestellt werden.

Der Architekt hat zwischenzeitlich die Planung für diese Art der Sanierung bei einem neuerlichen Treffen im Pfarrhof vorgestellt. Die Regierung wird bei einem erneuten Termin Anfang Juli prüfen, kann aber die höheren Kosten bei der Förderung berücksichtigen.

Die Einrichtung der Kinderkrippe muss in 2014 abgeschlossen sein. Die früher genannte Frist Ende 2013 ist durch eine Fristverlängerung der Regierung hinfällig. Dies gilt auch deshalb, weil der Antrag von Hohenfels schon am 01.07.2012 bewilligt worden ist. Andernfalls wäre Ende 2013 bindend gewesen. Kindergärten mit 3 Gruppen werden bis zu 1,6 Mio. Euro gefördert. 2 Gruppen mit 1,3 Mio. Euro. Die bisherige Bedarfsanerkennung gilt weiterhin, weil der Stichtag zum Einreichen des Antrages maßgeblich gewesen ist. Der Fördersatz für den Kindergartenbereich wurde von der Regierung exakt ermittelt. Er liegt bei 29,48 %. Zur Ermittlung dieses Satzes waren die Bedingungen bei Antragstellung maßgeblich. Wenn sie sich zwischenzeitlich geändert haben, so findet das keine Berücksichtigung mehr.

 

Betrieb Kommun-Markt

Der Markt hatte am 12. Juni das sog. "Pre-Opening". Die Termine für die Einweihung im kleinen Kreis mit geladenen Gästen und die reguläre Eröffnung stehen noch nicht fest.

 

Bekanntgabe Dankschreiben

Der Bürgermeister verliest ein Schreiben des Herrn Knöpfle-Schaller, das dieser an den Marktgemeinderat gerichtet hat. Er bedankt sich darin für das umsichtige und zügige Handeln bei der Sanierung des Galgenbergweges, was ihn seiner Einschätzung nach bei dem Starkregen Ende Mai vor größeren Schäden bewahrt hat.

 

Einrichtung einer "Bläserklasse"

Zweiter Bürgermeister Dietmar Feuerer berichtet auch in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Kolping Jugend-Blaskapelle darüber, dass am 11. Juni der Schnuppertag für eine mögliche Bläserklasse in der Grundschule war. Zuerst musizierte die Bläserklasse der Seubersdorfer Schule und danach wurde die Eignung der Kinder für die verschiedenen Instrumente getestet. Jedes Kind konnte auch seine Wunschinstrumente eintragen.

Renate Laßleben hat aufgrund der Wünsche und Ergebnisse ein 17-köpfiges Orchester zusammengestellt. Der Gemeinderat müsste entscheiden, ob der Markt nach dem Seubersdorfer Modell die Instrumente finanziert. Die Kosten würden etwa pro Instrument im Durchschnitt 500 Euro betragen, so dass sich die Gesamtkosten geschätzt auf ca. 9.000 Euro gerundet belaufen könnten.

Die Eltern zahlen für die Instrumente eine monatliche Miete in Höhe von 9 Euro, so dass nach 5 Jahren die Ausgaben ausgeglichen wären. Die Instrumente können die Eltern auch nach Abzug ihrer Mietzahlungen für den Restpreis kaufen.

Die Gemeinde müsste auch mit den voraussichtlich zwei Lehrern entsprechende Verträge schließen. Die Kosten für Ausbildung werden ausschließlich durch die Eltern getragen, deren monatlicher Beitrag zwischen 40 und 50 Euro betragen dürfte. In jeder Schulwoche sind maximal 5 Stunden Ausbildung, davon eine Stunde Orchester. Ein Kind erhält eine Stunde Unterricht und eine Stunde Orchester.

 

Das Gremium beriet, ob der Markt die Einrichtung einer solchen Bläserklasse forcieren soll. Der Bürgermeister wollte einige Fragen über das ganze Verfahren geklärt wissen. Nachdem fest stand, dass der Unterricht über die Grundschule abgewickelt werden sollte, monierte er, dass die Gemeinde als Sachaufwandsträger im Vorfeld nicht beteiligt worden ist, obwohl sie die Anschaffung und die Verwaltung der Instrumente, sowie die finanzielle Abwicklung mit Schülern, Eltern und Lehrkräften übernehmen soll. Weitere Fragen, die man bei frühzeitiger Einbindung abklären hätte können, müssen beantwortet werden. Es geht hier beispielsweise um den Versicherungsschutz, Haftungsfragen, die Nutzung von Räumen oder ggfs. noch den Schülertransport. Nach der Debatte verfestigte sich der Wille, die Einrichtung einer Bläserklasse weiter zu verfolgen. Die Verwaltung wird die Rahmenbedingungen eruieren, bevor das Thema in einer weiteren Sitzung beschlussmäßig behandelt werden kann.

 

Sanierung Kläranlage

Der Klärteich ist geleert. Derzeit werden die Pfosten für die Spundwände gesetzt. Nächste Woche werden die Spundwände eingebracht und der Teich wird von den Schottersteinen befreit, welche eine ordnungsgemäße Klärung des Wassers nicht gewährleistet haben. Der Zustand entspricht dann wieder der ursprünglichen Planung mit entsprechender Funktion.

 

Anfragen der Markträte:

 

Marktrat Vogl möchte wissen, welche Grundstücke zum Galgenbergweg gehören und wer für die Anliegerbeiträge herangezogen wird.

 

Marktrat Moser beantragt eine Generalreinigung für den Keltensaal nach dem Fasching. Das Behinderten WC ist angeblich nicht abschließbar. Es sollte öfter eine Säuberung der Tiefgarage erfolgen.

 

Markträtin Girullis bemängelt die Sauberkeit in der Küche im Keltensaal nach den Veranstaltungen.

 

2. Bgm. Feuerer regt an, den Radweg öfter zu reinigen. Er lädt die Markträte zur Sommerserenade der Kolping-Jugend-Blaskapelle am 19.07.2013 ein.

 

Marktrat Birgmeier fragt an, ob die Jugendlichen, die in Hohenfels den Bauwagen benutzen, die Toiletten im Sportheim Siedafür mit benutzen dürfen.

Außerdem wünscht er längere Öffnungszeiten im Wertstoffhof für die Grüngutannahme am Samstagnachmittag.