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Aktuelles

40 Jahre FW, 20 Jahre UPW als Verein

Die Jahreshauptversammlung 2017 stand unter dem Motto"40 Jahre Freie Wähler, 20 Jahre Verein UPW Hohenfelser Land". Seit 1977 gibt es Freie Wähler in Hohenfels. 1997 organisierten sie sich als Verein.  Gäste des Abends waren der Bundes- und Landesvorsitzende der FW, MdL Hubert Aiwanger, der Kreisvorsitzende Günter Müller und der Landesvorsitzende der Jungen Freien Wähler, Matthias Penkala. Die Bezirksvorsitzende, Landrätin Tanja Schweiger entschuldigte sich und übermittelte Jubiläumsgrüße. Geehrt wurden für 15 Jahre Mitgliedschaft: Manuela Fuchs; für 10 Jahre Mitgliedschaft: Ernst Scheuerer, Rudolf Schulze, Simon Vogl, Florian, Sebastian und Marie-Luise Graf

UPW gratuliert zur Hochzeit

Ihrem Mitglied Thomas Jungkunz und seiner Frau Alexandra haben der UPW-Vorsitzende Bernhard Graf, der Stellvertreter Albert Vogl und die Schriftführerin Karin Dechant recht herzlich zur Hochzeit gratuliert. Nach der Trauung durch Pfarrer Udo Klösel wurde das Brautpaar am Kirchenportal von vielen Vereinen empfangen. Im Namen der UPW gab es eine Glückwunschkarte und einen Blumenstrauß.

Kandidat für Bundestagswahl 2017 nominiert

Am 30. Januar haben 23 Mitglieder der Landesvereinigung der Freien Wähler in der Diözesangaststätte auf dem Habsberg den Kandidaten für die Bundestagswahl 2017 nominiert. Der 27jährige Manuel Werthner, selbständiger Maschinenbau-Konstrukteur aus Amberg, bewirbt sich um ein Bundestagsmandat im Wahlkreis 232 Amberg-Neumarkt. 21 Stimmen entfielen auf den Kreisvorsitzenden der Jungen Freien Wähler im Landkreis Amberg-Sulzbach, der als einziger Kandidat angetreten war. Werthner ist seit 3 Jahren aktiv in der Politik und hier hauptsächlich im Bereich der Jungen Freien Wähler, wo er auch überregional in wichtigen Gremien vertreten ist. Zur Nominierung gratulierten u.a. die Bezirksvorsitzende, Landrätin Tanja Schweiger, Kreisvorsitzender Günther Müller und die Bürgermeister Adolf Wolf, Pilsach, Ludwig Lang, Lauterhofen, und Bernhard Graf, Hohenfels.

Jahreshauptversammlung 2016 mit Neuwahlen

Gastredner des Abends war MdL Dr. Karl Vetter, Cham. Zusammen mit dem FW-Kreisvorsitzenden Günther Müller und dem UPW-Vorsitzenden Bernhard Graf überreichte er für 15jährige Mitgliedschaft eine Urkunde und die Ehrennadel in silber an: Günther Dechant, Walter Dechant, Norbert Drescher, Gert Fuchs, Johann Laßleben, Günther Pirzer, Dorothea Pirzer, Martina Pirzer, Rupert Schuhmacher, Karl Spangler und Ludwig Weigert. Reinhard Hiltl erhielt eine Bronzenadel für 10 Jahre Mitgliedschaft. Nicht persönlich anwesend und die Silbernadel in Empfang nehmen konnten: Raimund Braller, Karin Dechant, Johannes Inzenhofer, Thomas Jungkunz, Johann Kleindienst, Josef Koller, Thomas Kummert, Jürgen Lander, Erika Lang, Ludwig Liebl, Franz Loy, Josef Reindl, Engelbert Schmidmeier, Heinz Storch, Hans-Peter Uri und Bernhard Weigert.

Ein weiterer Gast des Abends war der Landesvorsitzende der Jungen Freien Wähler, Matthias Penkala, in Begleitung des EDV-Beauftragten Christopher Würz. MdL Vetter informierte über seine Arbeit im Bayerischen Landtag. Günther Müller und Matthias Penkala sprachen ein Grußwort.

Bei den Neuwahlen gab es keine Veränderungen. Für die kommenden 3 Jahre bleibt Bernhard Graf Vorsitzender, Albert Vogl ist Stellvertreter. Karin Dechant ist wieder Schriftführerin und Günther Dechant verwaltet die Kasse. Christian Graf ist kraft seines Marktratsmandats Mitglied in der Vorstandschaft. Josef Metz ist Ortsvertreter für Raitenbuch, Ernst Scheuerer für Markstetten und Rudolf Schulze für Großbissendorf. Die Kasse prüfen Hebert Spangler und Gert Fuchs.

Bernhard Graf erläuterte die Schwierigkeiten in der Vergangenheit, bei Kommunalwahlen 28 Kandidaten plus 2 Ersatzleute zu finden. Diese Problematik hat er im Gemeinderat auch den anderen Gruppierungen geschildert und man hat abgesprochen, dass jede der mittlerweile 5 Gruppierung eine Entscheidung darüber herbeiführen soll, ob man bei kommenden Kommunalwahlen mit 14 Kandidaten, was ja völlig ausreichend  ist, antritt. Mit einem Ergebnis von 30 : 3 Stimmen wurde beschlossen, die Ánzahl der Listenplätze bei den Kommunalwahlen auf 14, entsprechend der Anzahl der zu vergebenden Sitzplätze im Gemeinderat, zu begrenzen. Dies gilt aber nur für den Fall, dass die anderen 4 Gruppierungen (CSU, CFW, SPD, ABL) sich auch dazu verpflichten. Wenn auch nur eine Gruppierung der Reduzierung auf 14 Plätze nicht zustimmt, ist die Zustimmung der UPW hinfällig und es bleibt wieder bei 28 Plätzen.

Jahreshauptversammlung 2015

Bei der JHV 2015 wurden 3 Mitglieder für 10jährige Mitgliedschaft bei der UPW Hohenfels geehrt. Dies waren Gerd Fischer, Peter Reindl und Otto Weigert. Die FW Bezirksvorsitzende der Oberpfalz und Landrätin des Landkreises Regensburg, Tanja Schweiger, nahm die Ehrungen vor. Gerd Fischer und Peter Reindl waren leider verhindert, so dass Otto Weigert alleine die Urkunde entgegennehmen konnte. Gäste bei der JHV waren der Kreisvorsitzende Günther Müller, der Bezirksvorsitzende der Jungen Freien Wähler (JFW) Matthias Penkala und das Mitglied im Landesvorstand der JFW, Julia Haubner.

Tanja Schweiger weiterhin Bezirksvorsitzende

Am 17. November 2014 fanden in Schwarzenfeld die Neuwahlen für den Bezirksverband Oberpfalz statt. Die UPW-Hohenfels nahm mit vier Delegierten teil. Tanja Schweiger wurde mit 79 von 80 möglichen Stimmen wieder zur Vorsitzenden gewählt.

Aiwanger weiter Landesvorsitzender

Bei der Delegiertenversammlung am 11. Oktober 2014 im mittelfränkischen Roth wurde Hubert Aiwanger mit 91,6 % wieder zum Landesvorsitzenden, auch mit Hohenfelser Unterstützung, gewählt. UPW-Vorsitzender Bernhard Graf gratulierte zum tollen Wahlerfolg.

Hubert Aiwanger u. Bernhard Graf

Karin Dechant ist 3. Bürgermeisterin

In der konstituierenden Sitzung des neuen Marktgemeinderates wurde zunächst einstimmig beschlossen, einen 3. Bürgermeister zu wählen. Karin Dechant wurde für dieses Amt vorgeschlagen und erhielt 12 von 14 möglichen Stimmen. Sie ist die erste Frau in einem Bürgermeisteramt in Hohenfels. Als 2. Bürgermeister wurde Volker Kotzbauer (CSU) mit dem gleichen Ergebnis gewählt.

"Wir bleiben Bürgermeister"

In der Stichwahl vom 30. März hat unser bisheriger UPW-Bürgermeister Bernhard Graf mit 55,7 % über den Herausforderer Dietmar Feuerer, CSU gesiegt, der 44,3 % der Stimmen erhielt. Der von der CSU mit einem nie gesehenen Aufwand geführte Wahlkampf hat nicht zu dem erwünschten Erfolg geführt. Die Wählerinnen und Wähler haben sich mehrheitlich für die Fortführung einer sachlich orientierten Kommunalpolitik entschieden und der CSU im Gemeinderat keine Mehrheit verschafft.

Kurzfassung Wahlergebnis

Die UPW ist wieder die stärkste Gruppierung mit 30,3 % und stellt 4 Sitze für den Gemeinderat. Gewählt sind Bernhard Graf, Karin Dechant, Albert Vogl und Josef Metz. 1. Bürgermeister Bernhard Graf erhielt bei der Bürgermeisterwahl 45 % der Stimmen, vor Dietmar Feuerer (CSU) mit 39,1 %. Die Stichwahl findet am 30. März statt. Wird Bernhard Graf als Bürgermeister bestätigt, rückt Christian Graf in das Gremium nach. Besonders erfreulich: Die UPW stellt erstmals in ihrer Geschichte einen Kreisrat. Bernhard Graf zieht zusammen mit 15 weiteren FW-Kreisräten in den Kreistag ein.

Kandidaten für die Marktgemeinderatswahl 2014

Bei der Nominierungsversammlung am 15.12.2013 im GH Taverne wurde die Kandidatenliste wie folgt beschlossen: Bernhard Graf, Karin Dechant, Albert Vogl, Josef Metz, Erasmus Söllner, Ernst Scheuerer, Christian Graf, Christiane Walter, Gerd Fischer, Karl Spangler, Matthias Lutz, Rudolf Schulze, Herbert Spangler, Johann Laßleben, Gert Fuchs, Markus Vogel, Reinhard Hiltl, Andreas Dechant, Matthias Wagner, Karl Metz, Stefan Walter, Otto Weigert, Martina Pirzer,  Karl Eichenseer, Josef Koller, Thomas Kummert, Peter Reindl, Simon Vogl.

Bürgermeisterkandidat nominiert

Bei der JHV am 24.11.2013 wurde Bürgermeister Bernhard Graf zum Kandidaten der UPW für die Bürgermeisterwahl am 16.03.2014 nominiert. Er erhielt 22 von 23 möglichen Stimmen. Graf dankte für das Vertrauen, gab einen Rückblick über die laufende Periode und skizzierte Ziele, die bei einer Wiederwahl erreicht werden sollen. Er legte Wert auf die Feststellung, dass bei wichtigen Projekten stets die Handschrift der UPW zu erkennen gewesen ist.

Neuwahl der Vorstandschaft

Bei der JHV am 24.11.2013 wurde die Vorstandschaft neu gewählt. Das Ergebnis:

Vorsitzender: Bernhard Graf, Vertreter: Albert Vogl, Schriftührerin: Karin Dechant; Kassier: Günther Dechant, Ortsvertreter: Josef Metz, Ernst Scheuerer, Rudolf Schulze jun., zusätzl. als Mandatsträger: Rudolf Seibold bis 2014, Kassenprüfer: Gert Fuchs, Herbert Spangler

Rudolf Seibold zum Ehrenvorsitzenden ernannt

Auf einstimmigen Beschluss der Vorstandschaft wurde Rudolf Seibold bei der JHV am 24.11.2013 zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Vorsitzender Bernhard Graf würdigte die Leistungen Seibolds für die UPW seit 1984. MdL Tanja Schweiger überreichte die Urkunde und gratulierte ebenfalls.

 

Bernhard Graf, Rudolf Seibold, Tanja Schweiger

Ehrungen 2013

Bei der JHV wurden folgende Personen für 15-jährige Mitgliedschaft geehrt: Johann Bayerl, Johann Schreglmann, Krimhild Schreglmann, Karl Eichenseer

Kreistagskandidaten nominiert

Die Kreisdelegiertenversammlung hat am 10.11.2013 in Berngau insgesamt 60 Kandidaten für die Kreistagswahl nominiert. Hohenfels hat gemessen an der Einwohnerzahl Anspruch auf zwei Plätze. Bürgermeister Bernhard Graf hat den Listenplatz 4 und Markträtin Karin Dechant steht auf Platz 47. Platz 1 belegt der Landratskandidat Günther Müller, auf Platz 2 findet sich der Neumarkter OB Thomas Thumann. Sieglinde Hollweck hat den Listenplatz 3.

Neue Kreisvorstandschaft gewählt

Am 27.10.2013 wurde in Sengenthal die Kreisvorstandschaft neu gewählt. Sie wird unter diesem Link vorgestellt: http://neumarktonline.de/art.php?newsid=84085 

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2012, 14. Februar

Bericht aus der Marktgemeinderatssitzung vom 14.02.2012

Windkraftanlage Pöfersdorf

 

Die Ostwind GmbH hat am 20.12.2011 beim LRA Neumarkt/Opf. einen Antrag auf Errichtung der „WEA Pöfersdorf“ auf dem Gebiet des Marktes Hohenfels, Gmkg. Raitenbuch, Flur-Nr. 1062, gestellt. Diese Fläche liegt westlich der Ortschaft Granswang, unweit der Gemeindegrenze zu Lupburg. Der Markt wurde vom LRA zur Stellungnahme aufgefordert. Der Bau von WEA im Außenbereich ist privilegiert, d.h., dass ein Rechtsanspruch auf Genehmigung besteht, wenn keine öffentlichen Belange entgegenstehen und die Erschließung gesichert ist. Die Gemeinde kann über das Baurecht die Standorte für WEA festlegen. Im Flächennutzungsplan ist für diese Fläche eine landwirtschaftliche Nutzung vorgesehen. Soll dort diese WEA verwirklicht werden, ist eine Änderung des FNP notwendig.

Die Gemeinde kann Konzentrationsflächen ausweisen, in denen sie WEA ausdrücklich zulässt. Genauso kann sie Ausschlussflächen bestimmen, auf denen keine WEA gebaut werden dürfen. Hierzu ist aber eine umfangreiche und teure Planung erforderlich. Der Regionale Planungsverband der Region 11, Regensburg, zu dem Hohenfels gehört, erarbeitet derzeit ein überregionales Gesamtkonzept, welches später als verbindliche Planungsgrundlage für die Kommunen gelten kann. In den Entwürfen dieser Planung ist der angepeilte Standort als geeignet enthalten. Wenn der Standort den Belangen der Gemeinde nicht entgegensteht, kann eine WEA aber auch in einem Einzelverfahren genehmigt werden. Bei der Standortbewertung kam es der Gemeinde bisher darauf an, mindestens 1.000 m Abstand zur Wohnbebauung zu haben. Der gesetzlich vorgeschriebene Mindestabstand nach der TA Lärm liegt bei 550 m. Die geringsten Abstände sind bei dieser WEA mit 1.097 m (Granswang Nr. 6) und 939 m (Hitzendorf Nr. 13) nahezu eingehalten. Der Abstand zu Pöfersdorf Nr. 8, Gde. Lupburg, beträgt 796 m.

Am Freitag, 10.02.2012, hat der Bürgermeister für die OT Granswang und Hitzendorf eine Informationsveranstaltung in Raitenbuch abgehalten. Die Einladung erging an alle Haushalte sowie an die örtlichen Marktgemeinderäte. Es waren ca. 15 Personen anwesend. Bis auf eine Ausnahme gab es keine ablehnende Haltung ggü. dem Bauvorhaben.

Der Regionale Planungsverband hat zwischenzeitlich in seiner Stellungnahme dem Bauvorhaben die Zustimmung erteilt. Ein Betrieb der WEA als sog. „Bürgerwindrad“, beispielsweise über die Jurenergie-Genossenschaft im Landkreis Neumarkt, würde sich anbieten.

Vertreter der Ostwind GmbH haben das Projekt den Marktgemeinderäten ausführlich erläutert. Es soll eine 3-MW-Anlage der Fa. Enercon gebaut werden. Die Nabenhöhe beträgt 149 m und der Rotordurchmesser 101 m. Die Rotorspitze wird deshalb bis in eine Höhe von knapp 200 m reichen. An dem geplanten Standort ist ein Stromertrag von jährlich 6,5 Mio. kWh prognostiziert. Dies deckt den Bedarf von rechnerisch ca. 4.000 Personen. Für die umliegenden Ortschaften wird es keine Lärm- oder Schattenemission außerhalb der Grenzwerte geben, wie vorgelegte Gutachten beweisen.

Nach einer umfassenden Diskussion stimmten die Räte mit nur einer Gegenstimme dafür, das Bauvorhaben „WEA Pöfersdorf“ als Einzelanlage zu behandeln und erteilten das gemeindliche Einvernehmen. Der Bürgermeister wurde beauftragt, die Verhandlungen mit der Ostwind GmbH mit dem Ziel fortzuführen, dass die WEA des „WP Granswang“, die auf dem Gebiet des Marktes Beratzhausen entstehen soll, einen größeren Abstand von der Ortschaft Granswang einhält.

 

Bauanträge

Dem Antrag des Helmut Vogel, Galgenbergweg 36, Hohenfels, auf Verlängerung des schon im Jahr 1987 erteilten Vorbescheides für einen Wohnhausneubau in Hohenfels, auf Flur-Nr. 614/5, Gmkg. Hohenfels, in der Nähe von Setz- und Elpostraße gelegen, wurde zugestimmt.

 

Ebenfalls zugestimmt wurde dem Bauantrag des Jakob Hauser, Unterwahrberg 2, auf den Neubau einer Bergehalle mit Garage/Abstellraum, Überdachung einer Durchfahrt und Teilerneuerung des Dachgeschosses mit Feuerschutzwand des bestehenden Rinderstalles in Unterwahrberg Nr. 2.

 

In eigener Sache stimmten die Räte geschlossen für den Abbruch der im Besitz der Gemeinde befindlichen Anwesen Turmgasse 1, 3 und Siedafür 2. Dies eröffnet die Möglichkeit, die gefährliche Engstelle in der Turmgasse zu beseitigen. Das Straßenbauamt Regensburg beteiligt sich an dieser Maßnahme und hat die Mittel dafür in diesem Haushaltsjahr eingeplant. Nach Abschluss der Straßenbauarbeiten muss aus städtebaulichen Gründen die Baulücke wieder geschlossen werden. Frau Architektin Bayerl hat dafür ihre Gedanken zu Papier gebracht und erste Entwürfe erstellt. Diese lagen den Räten zur Diskussion vor. Die endgültige Gestaltung wird erst zu einem späteren Zeitpunkt nach ausführlicher Diskussion erarbeitet. An den Abbruch des Anwesens Siedafür 2 schließen sich momentan noch keine weiteren Baumaßnahmen an. Das Anwesen wird aber mit entfernt, da man sich bessere Ausschreibungsergebnisse erhofft, wenn eine Abbruchfirma nicht wegen jedem Anwesen separat anfahren muss. Das Grundstück wird zur Verbesserung der Verkehrssituation an der Einmündung des Galgenbergweges in die Staatsstraße genutzt werden.

 

Solarpark Granswang-Süd

In dem genehmigten Bebauungsplan sind Modulkonstruktionen bis 3,45 m Höhe vorgesehen. Nun sollen geänderte Konstruktionen zum Einsatz kommen, deren Höhe nur mehr 3,05 m beträgt. Die niedrigere Bauhöhe erlaubt einen geringeren Reihenabstand, so dass eine Modulreihe mehr aufgestellt werden kann. Dieser geringfügigen Änderung stimmte der Marktgemeinderat einhellig zu.

 

Straßenbeleuchtung – Umstellung auf stromsparende LED-Leuchten

Eine mögliche Variante zur Stromeinsparung bei der Straßenbeleuchtung ist die Umrüstung auf LED-Leuchten. Die Preise dafür sind gefallen und die angebotene Technik ist mittlerweile ausgereift. Die e.on hat ein Angebot ausgearbeitet. Von den insgesamt 545 Brennstellen im Gemeindegebiet könnten 358 Quecksilberdampflampen mit schlechtem Wirkungsgrad gegen neue LED-Lampenköpfe ausgetauscht werden. Die Anschlussleistung je Leuchte würde sich von 89 auf 17 Watt verringern. Ein Musterexemplar wurde Ende Januar am Galgenbergweg installiert und bringt durchwegs positive Ergebnisse. Die Kosten dafür würden sich auf rund 143.200 Euro belaufen. Es könnten 175.000 kWh Strom jährlich eingespart werden. Beim derzeitigen Strompreis würde die Einsparung jährlich rund 24.300 Euro betragen. Nach gut 5 1/2 Jahren, bezogen auf den heutigen Strompreis, hätte sich die Investition amortisiert. Das Bundesumweltministerium hat ein Förderprogramm aufgelegt. Der Umstieg wird mit 25 % (35.800 Euro) gefördert. Die Anlagen müssen aber im Eigentum des Marktes sein, was sowieso beabsichtigt gewesen ist. Die Summe hierfür steht noch nicht genau fest, würde aber im Höchstfall 17.900 Euro betragen. Die Antragsfrist endet am 31.03.2012. Bei einer Zusage könnte die Maßnahme frühestens Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres umgesetzt werden. Die Umrüstung der Vierkantleuchten im Ortskern ist noch zu teuer. Hierfür könnte man später eine Lösung suchen.

Die Räte waren sich einig, dass man den Weg der Energieeinsparung bei der Straßenbeleuchtung gehen muss. Deshalb wird sich der Markt um eine Förderung durch das Bundesumweltministeriums bewerben. Bei einer Zusage wird der Umfang der Austauschaktion genau festgelegt.

 

Kindergarten

Die bestehende Vereinbarung mit der Katholischen Pfarrkirchenstiftung über den Betrieb des Kindergartens ist wegen Zeitablaufs und bevorstehender Sanierung des Kindergartens mit Errichtung einer Kinderkrippe zu erneuern. Es lag die Mustervereinbarung der Diözese Regensburg vor. Die Räte wollten dieser Vereinbarung erst zustimmen, wenn auch die aktuellen Pläne für den Umbau vorliegen und dem Gremium vorgestellt werden. Dieser Punkt wurde deshalb vertagt.

 

Jahresrechnung 2011

Einstimmig erfolgte die Feststellung des Ergebnisses der Haushaltsrechnung für das Haushaltsjahr 2011

Der Marktgemeinderat stellt die Jahresrechnung 2011 im

Verwaltungshaushalt in Einnahmen und Ausgaben mit       3.665.460,58 Euro und im

Vermögenshaushalt in Einnahmen und Ausgaben mit        2.853.982,16 Euro fest.

Einwohnerzahl am 30.06.2011:                                            2050

Verschuldung zum 31.12.2011:                                            1.190.000,00 Euro

Pro-Kopf-Verschuldung zum 31.12.2011:                            580,49 Euro

 

Laube Raitenbuch – Antrag auf Zuschuss

Die Ortsvereine in Raitenbuch haben unter Federführung des OGV auf dem Dorfplatz eine stabile Laube nach den Plänen des Marktes errichtet. Die meisten Arbeiten wurden in Eigenregie erledigt. Den Räten lag nun ein Antrag auf Zuschuss zu den verauslagten Materialkosten in Höhe von 9.462,92 Euro vor. Nach kurzer Diskussion einigten sie sich darauf, Auslagen in Höhe von 9.150 Euro zu erstatten.

 

Neue Lautsprecheranlage

Die mindestens 15 Jahre alte mobile Lautsprecheranlage des Marktes ist sehr störanfällig und macht oft Probleme. Eine Reparatur brachte auch keine Besserung, weshalb eine Ersatzbeschaffung notwendig ist. Schon vor zwei Jahren wurde eine Anlage getestet und für geeignet befunden. Sie wird nun für einen Betrag von 2.500 Euro angeschafft.

 

Geo-Informations-System

Ein Geo-Informations-System ist ein Computerprogramm zur Grundstücksverwaltung und Darstellung von Grundstücksgrenzen auf Grund von Daten der Grundbuchämter und der Vermessungsverwaltung, auch in Verbindung mit Luftbildern. Außerdem können damit Wasser- und Abwasserleitungen genau dargestellt werden.

Die Gemeindeverwaltung hat bisher ein solches Programm mit nur geringen Nutzungsmöglichkeiten im Einsatz. Die GIS GmbH, eine Anstalt des öffentlichen Rechts, die aus der Realsteuerstelle beim LRA Regensburg entstanden ist, unterhält für 35 Gemeinden und 9 Zweckverbände ein GIS, das eine umfangreiche Nutzung ermöglicht. Eine Besonderheit stellt die kostengünstige Integration des Abwassersystems dar. Dies ist für Hohenfels unbedingt notwendig, da teilweise keine Kanalbaupläne mehr existieren. Anderweitige Angebote waren hier um ein vielfaches höher. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die Daten auf dem Server der GIS GmbH liegen und dort ständig aktualisiert und gesichert werden. Ein Plotter für DIN A 0 Ausdrucke steht ebenfalls zur Verfügung. Die Kosten für die GIS GmbH teilen sich die beteiligten Gemeinden. Die Räte beschlossen die Anschaffung dieser Software für den Bereich des Marktes Hohenfels.

 

Druck des Mitteilungsblattes

Wegen diverser Probleme mit dem bisherigen Auftragnehmer für den Druck unseres Mitteilungsblattes musste der Druck neu vergeben werden. Neue Angebote wurden eingeholt. Das günstigste stammt von der Fa. P & P aus Trabelsdorf, weshalb diese Firma den Zuschlag erhielt. Die Kosten für den Druck des Mitteilungsblattes erhöhen sich durch den Wechsel nicht.

 

Wünsche, Anträge, Bekanntgaben

Der Bürgermeister informierte noch über den Sachstand zur Errichtung des Einkaufsmarktes/Dorfladens und wies auf den Termin zur Gründungsversammlung am 29.02.2012 im Keltensaal hin. Außerdem gab er einen Kurzbericht über den Besuch des Leiters der Bayerischen Staatskanzlei im Truppenübungsplatz Hohenfels, Herrn Staatsminister Thomas Kreuzer. Es folgte noch eine Einladung zur Teilnahme an einem Info-Abend über Windkraft mit Herrn Dirnberger vom Bayerischen Gemeindetag, ausschließlich für Gemeinderäte, am 28.02., 19.00 Uhr, im Keltensaal.

MR Vogl erkundigte sich danach, wann das Anwesen Turmgasse 3 leer sein muss. Der Bürgermeister berichtete, dass es eine vertragliche Vereinbarung mit einer Räumung zum 1. April gibt.

MR Kotzbauer beantragte die Überprüfung der Bushaltestelle in Hohenfels, Parsberger Straße. Außerdem soll dort ein Buswartehäuschen aufgestellt werden.

MR Boßle war der Meinung, dass sich die Gemeinde um die Zukunft der leeren Häuser in Stetten kümmern müsse.

MR Feuerer monierte den Winterdienst beim Anwesen Siedafür 2.