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Aktuelles

UPW gratuliert zur Hochzeit

Ihrem Mitglied Thomas Jungkunz und seiner Frau Alexandra haben der UPW-Vorsitzende Bernhard Graf, der Stellvertreter Albert Vogl und die Schriftführerin Karin Dechant recht herzlich zur Hochzeit gratuliert. Nach der Trauung durch Pfarrer Udo Klösel wurde das Brautpaar am Kirchenportal von vielen Vereinen empfangen. Im Namen der UPW gab es eine Glückwunschkarte und einen Blumenstrauß.

Kandidat für Bundestagswahl 2017 nominiert

Am 30. Januar haben 23 Mitglieder der Landesvereinigung der Freien Wähler in der Diözesangaststätte auf dem Habsberg den Kandidaten für die Bundestagswahl 2017 nominiert. Der 27jährige Manuel Werthner, selbständiger Maschinenbau-Konstrukteur aus Amberg, bewirbt sich um ein Bundestagsmandat im Wahlkreis 232 Amberg-Neumarkt. 21 Stimmen entfielen auf den Kreisvorsitzenden der Jungen Freien Wähler im Landkreis Amberg-Sulzbach, der als einziger Kandidat angetreten war. Werthner ist seit 3 Jahren aktiv in der Politik und hier hauptsächlich im Bereich der Jungen Freien Wähler, wo er auch überregional in wichtigen Gremien vertreten ist. Zur Nominierung gratulierten u.a. die Bezirksvorsitzende, Landrätin Tanja Schweiger, Kreisvorsitzender Günther Müller und die Bürgermeister Adolf Wolf, Pilsach, Ludwig Lang, Lauterhofen, und Bernhard Graf, Hohenfels.

Jahreshauptversammlung 2016 mit Neuwahlen

Gastredner des Abends war MdL Dr. Karl Vetter, Cham. Zusammen mit dem FW-Kreisvorsitzenden Günther Müller und dem UPW-Vorsitzenden Bernhard Graf überreichte er für 15jährige Mitgliedschaft eine Urkunde und die Ehrennadel in silber an: Günther Dechant, Walter Dechant, Norbert Drescher, Gert Fuchs, Johann Laßleben, Günther Pirzer, Dorothea Pirzer, Martina Pirzer, Rupert Schuhmacher, Karl Spangler und Ludwig Weigert. Reinhard Hiltl erhielt eine Bronzenadel für 10 Jahre Mitgliedschaft. Nicht persönlich anwesend und die Silbernadel in Empfang nehmen konnten: Raimund Braller, Karin Dechant, Johannes Inzenhofer, Thomas Jungkunz, Johann Kleindienst, Josef Koller, Thomas Kummert, Jürgen Lander, Erika Lang, Ludwig Liebl, Franz Loy, Josef Reindl, Engelbert Schmidmeier, Heinz Storch, Hans-Peter Uri und Bernhard Weigert.

Ein weiterer Gast des Abends war der Landesvorsitzende der Jungen Freien Wähler, Matthias Penkala, in Begleitung des EDV-Beauftragten Christopher Würz. MdL Vetter informierte über seine Arbeit im Bayerischen Landtag. Günther Müller und Matthias Penkala sprachen ein Grußwort.

Bei den Neuwahlen gab es keine Veränderungen. Für die kommenden 3 Jahre bleibt Bernhard Graf Vorsitzender, Albert Vogl ist Stellvertreter. Karin Dechant ist wieder Schriftführerin und Günther Dechant verwaltet die Kasse. Christian Graf ist kraft seines Marktratsmandats Mitglied in der Vorstandschaft. Josef Metz ist Ortsvertreter für Raitenbuch, Ernst Scheuerer für Markstetten und Rudolf Schulze für Großbissendorf. Die Kasse prüfen Hebert Spangler und Gert Fuchs.

Bernhard Graf erläuterte die Schwierigkeiten in der Vergangenheit, bei Kommunalwahlen 28 Kandidaten plus 2 Ersatzleute zu finden. Diese Problematik hat er im Gemeinderat auch den anderen Gruppierungen geschildert und man hat abgesprochen, dass jede der mittlerweile 5 Gruppierung eine Entscheidung darüber herbeiführen soll, ob man bei kommenden Kommunalwahlen mit 14 Kandidaten, was ja völlig ausreichend  ist, antritt. Mit einem Ergebnis von 30 : 3 Stimmen wurde beschlossen, die Ánzahl der Listenplätze bei den Kommunalwahlen auf 14, entsprechend der Anzahl der zu vergebenden Sitzplätze im Gemeinderat, zu begrenzen. Dies gilt aber nur für den Fall, dass die anderen 4 Gruppierungen (CSU, CFW, SPD, ABL) sich auch dazu verpflichten. Wenn auch nur eine Gruppierung der Reduzierung auf 14 Plätze nicht zustimmt, ist die Zustimmung der UPW hinfällig und es bleibt wieder bei 28 Plätzen.

Jahreshauptversammlung 2015

Bei der JHV 2015 wurden 3 Mitglieder für 10jährige Mitgliedschaft bei der UPW Hohenfels geehrt. Dies waren Gerd Fischer, Peter Reindl und Otto Weigert. Die FW Bezirksvorsitzende der Oberpfalz und Landrätin des Landkreises Regensburg, Tanja Schweiger, nahm die Ehrungen vor. Gerd Fischer und Peter Reindl waren leider verhindert, so dass Otto Weigert alleine die Urkunde entgegennehmen konnte. Gäste bei der JHV waren der Kreisvorsitzende Günther Müller, der Bezirksvorsitzende der Jungen Freien Wähler (JFW) Matthias Penkala und das Mitglied im Landesvorstand der JFW, Julia Haubner.

Tanja Schweiger weiterhin Bezirksvorsitzende

Am 17. November 2014 fanden in Schwarzenfeld die Neuwahlen für den Bezirksverband Oberpfalz statt. Die UPW-Hohenfels nahm mit vier Delegierten teil. Tanja Schweiger wurde mit 79 von 80 möglichen Stimmen wieder zur Vorsitzenden gewählt.

Aiwanger weiter Landesvorsitzender

Bei der Delegiertenversammlung am 11. Oktober 2014 im mittelfränkischen Roth wurde Hubert Aiwanger mit 91,6 % wieder zum Landesvorsitzenden, auch mit Hohenfelser Unterstützung, gewählt. UPW-Vorsitzender Bernhard Graf gratulierte zum tollen Wahlerfolg.

Hubert Aiwanger u. Bernhard Graf

Karin Dechant ist 3. Bürgermeisterin

In der konstituierenden Sitzung des neuen Marktgemeinderates wurde zunächst einstimmig beschlossen, einen 3. Bürgermeister zu wählen. Karin Dechant wurde für dieses Amt vorgeschlagen und erhielt 12 von 14 möglichen Stimmen. Sie ist die erste Frau in einem Bürgermeisteramt in Hohenfels. Als 2. Bürgermeister wurde Volker Kotzbauer (CSU) mit dem gleichen Ergebnis gewählt.

"Wir bleiben Bürgermeister"

In der Stichwahl vom 30. März hat unser bisheriger UPW-Bürgermeister Bernhard Graf mit 55,7 % über den Herausforderer Dietmar Feuerer, CSU gesiegt, der 44,3 % der Stimmen erhielt. Der von der CSU mit einem nie gesehenen Aufwand geführte Wahlkampf hat nicht zu dem erwünschten Erfolg geführt. Die Wählerinnen und Wähler haben sich mehrheitlich für die Fortführung einer sachlich orientierten Kommunalpolitik entschieden und der CSU im Gemeinderat keine Mehrheit verschafft.

Kurzfassung Wahlergebnis

Die UPW ist wieder die stärkste Gruppierung mit 30,3 % und stellt 4 Sitze für den Gemeinderat. Gewählt sind Bernhard Graf, Karin Dechant, Albert Vogl und Josef Metz. 1. Bürgermeister Bernhard Graf erhielt bei der Bürgermeisterwahl 45 % der Stimmen, vor Dietmar Feuerer (CSU) mit 39,1 %. Die Stichwahl findet am 30. März statt. Wird Bernhard Graf als Bürgermeister bestätigt, rückt Christian Graf in das Gremium nach. Besonders erfreulich: Die UPW stellt erstmals in ihrer Geschichte einen Kreisrat. Bernhard Graf zieht zusammen mit 15 weiteren FW-Kreisräten in den Kreistag ein.

Kandidaten für die Marktgemeinderatswahl 2014

Bei der Nominierungsversammlung am 15.12.2013 im GH Taverne wurde die Kandidatenliste wie folgt beschlossen: Bernhard Graf, Karin Dechant, Albert Vogl, Josef Metz, Erasmus Söllner, Ernst Scheuerer, Christian Graf, Christiane Walter, Gerd Fischer, Karl Spangler, Matthias Lutz, Rudolf Schulze, Herbert Spangler, Johann Laßleben, Gert Fuchs, Markus Vogel, Reinhard Hiltl, Andreas Dechant, Matthias Wagner, Karl Metz, Stefan Walter, Otto Weigert, Martina Pirzer,  Karl Eichenseer, Josef Koller, Thomas Kummert, Peter Reindl, Simon Vogl.

Bürgermeisterkandidat nominiert

Bei der JHV am 24.11.2013 wurde Bürgermeister Bernhard Graf zum Kandidaten der UPW für die Bürgermeisterwahl am 16.03.2014 nominiert. Er erhielt 22 von 23 möglichen Stimmen. Graf dankte für das Vertrauen, gab einen Rückblick über die laufende Periode und skizzierte Ziele, die bei einer Wiederwahl erreicht werden sollen. Er legte Wert auf die Feststellung, dass bei wichtigen Projekten stets die Handschrift der UPW zu erkennen gewesen ist.

Neuwahl der Vorstandschaft

Bei der JHV am 24.11.2013 wurde die Vorstandschaft neu gewählt. Das Ergebnis:

Vorsitzender: Bernhard Graf, Vertreter: Albert Vogl, Schriftührerin: Karin Dechant; Kassier: Günther Dechant, Ortsvertreter: Josef Metz, Ernst Scheuerer, Rudolf Schulze jun., zusätzl. als Mandatsträger: Rudolf Seibold bis 2014, Kassenprüfer: Gert Fuchs, Herbert Spangler

Rudolf Seibold zum Ehrenvorsitzenden ernannt

Auf einstimmigen Beschluss der Vorstandschaft wurde Rudolf Seibold bei der JHV am 24.11.2013 zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Vorsitzender Bernhard Graf würdigte die Leistungen Seibolds für die UPW seit 1984. MdL Tanja Schweiger überreichte die Urkunde und gratulierte ebenfalls.

 

Bernhard Graf, Rudolf Seibold, Tanja Schweiger

Ehrungen 2013

Bei der JHV wurden folgende Personen für 15-jährige Mitgliedschaft geehrt: Johann Bayerl, Johann Schreglmann, Krimhild Schreglmann, Karl Eichenseer

Kreistagskandidaten nominiert

Die Kreisdelegiertenversammlung hat am 10.11.2013 in Berngau insgesamt 60 Kandidaten für die Kreistagswahl nominiert. Hohenfels hat gemessen an der Einwohnerzahl Anspruch auf zwei Plätze. Bürgermeister Bernhard Graf hat den Listenplatz 4 und Markträtin Karin Dechant steht auf Platz 47. Platz 1 belegt der Landratskandidat Günther Müller, auf Platz 2 findet sich der Neumarkter OB Thomas Thumann. Sieglinde Hollweck hat den Listenplatz 3.

Neue Kreisvorstandschaft gewählt

Am 27.10.2013 wurde in Sengenthal die Kreisvorstandschaft neu gewählt. Sie wird unter diesem Link vorgestellt: http://neumarktonline.de/art.php?newsid=84085 

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2011, 8. Februar

Bauanträge

Den folgenden Bauanträgen erteilte der Marktgemeinderat die Zustimmung:

Markt Hohenfels; Neubau eines Mehrzweckgebäudes in Großbissendorf, Schulweg, im Rahmen der Dorferneuerung.

Markt Hohenfels für den OGV Raitenbuch, Neubau einer Laube in Raitenbuch, Schlossstr. 11.

Spangler Sigmund, Raitenbuch, Schlossstr. 4, Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage, in Raitenbuch, Birkenweg.

Münchsmeier Thomas, Lobenstein 32, Errichtung einer Garage, einer Terrassenüberdachung und Einbau von Dachgauben in Hohenfels, Sonnenstr. 41 a.

Koller Tobias und Pirzer Verena, Effenricht 6, Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Einliegerwohnung in Effenricht 6.

 

 

Sanierung Galgenbergweg

Der Marktgemeinderat beschloss mit zwei Gegenstimmen die Sanierung des Galgenbergweges in diesem Jahr in die Wege zu leiten. Seit mehreren Jahren sind die Fahrbahnschäden am nördlichen Teil des Galgenbergweges bekannt. Der Hang rutscht ab und die Fahrbahndecke ist abgerissen. Im Jahre 2009 wurde eine Planung in Auftrag gegeben und im vergangenen Jahr wurde nach einer für die Anlieger verträglichen Lösung in Bezug auf die Ausbaubeiträge in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro, dem Landratsamt und dem Bayerischen Gemeindetag gesucht. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass die Anlieger des Galgenbergweges schon mehrfach für diese Straße bezahlen mussten. Fazit der Bemühungen ist jedoch, dass es ohne finanzielle Beteiligung der Anwohner nicht geht. Hierzu findet in Kürze eine Besprechung mit den Betroffenen statt.

Die Sanierungskosten mit der Errichtung einer Stützmauer und einer haltbaren Hangsicherung sind auf ca. 220.000 Euro geschätzt. Der Wasserzweckverband will diese Baumaßnahme dazu nutzen, die Wasserleitung im Galgenbergweg neu verlegen.

 

 

Vorstellung der Haushaltsrechnung 2010

Verwaltungs- und Vermögenshaushalt haben in Einnahmen und Ausgaben zusammen mit einer Summe von knapp 6,7 Mio. Euro geschlossen. Dies ist das höchste Haushaltsvolumen, das der Markt je abgewickelt hat. Im Vergleich zum Vorjahr hat es sich nur geringfügig um rund 180.000 Euro erhöht. Auf den Verwaltungshaushalt entfielen 3,4 Mio. Euro, (minus 400.000 Euro) während der Vermögenshaushalt mit 3,3 Mio. Euro (plus 600.000 Euro) zu Buche schlug.

Im Verwaltungshaushalt konnten im abgelaufenen Jahr knapp 700.000 Euro erwirtschaftet und dem Vermögenshaushalt zugeführt werden. Dass dies trotz gesunkener Einnahmen aus der Schlüsselzuweisung (780.000 Euro), dem Anteil an der Einkommenssteuer (687.000 Euro) und dem Gewerbesteueraufkommen (749.000 Euro) möglich war, ist umso erfreulicher. Da bei den Gewerbesteuereinnahmen regelmäßig größere Rückzahlungen fällig werden, war es notwendig, speziell dafür Rücklagen zu bilden.

Die größten Ausgabeposten im Verwaltungshaushalt sind die im Vergleich zum Vorjahr erheblich gestiegenen Umlagen (Kreis-, Gewerbesteuer-, Einkommensteuerumlage) mit 1,3 Mio. Euro. Die Personalkosten mit 573.000 Euro konnten nahezu konstant gehalten werden. Weitere ausgewählte Ausgabeposten sind die Schulen mit 227.000 Euro - 112.000 Euro für den Hauptschulverband Parsberg sind darin enthalten -, der Kindergarten mit 104.000 Euro, die Gemeindestraßen mit 137.000 Euro, die Straßenbeleuchtung mit 38.000 Euro und die Feuerwehren mit 36.000 Euro. Die Ausgaben für den Keltensaal und das Mitteilungsblatt decken sich jetzt nahezu mit den Einnahmen. Für das Bad in Großbissendorf mussten 15.000 Euro aufgewendet werden.

Im Vermögenshaushalt sind Baumaßnahmen (Rathaus, Schule, Feuerwehrhaus Markstetten) mit knapp 1,2 Mio. Euro enthalten. Davon entfielen alleine auf das Rathaus ca. 1 Mio. Euro. Die Tilgung von Darlehen mit 173.000 Euro und der Vermögenserwerb schlugen mit 30.000 Euro zu Buche. Für Zinszuschüsse der Darlehen für junge Familien wurden 32.000 Euro aufgewendet. In den Unterhalt der Waldwirtschaftswege investierte der Markt knapp 10.000 Euro. Den gleichen Anteil erbrachten die Jagdgenossenschaften Markstetten, Raitenbuch und Großbissendorf.

Wegen dem Rathausneubau wurde ein Darlehen von 600.000 Euro aufgenommen. Zum Jahreswechsel hatte der Markt 930.000 Euro Schulden. Bei einem Bevölkerungsstand von 2.087 Personen zum Stichtag 30.06.2010 entfallen daraus 445 Euro auf jeden. In seinem Kommunalunternehmen für die Abwasserentsorgung wurde der Schuldenstand völlig abgebaut.

In diesem Jahr gibt es weitere kostenintensive Bauprojekte zu bewältigen. Zum einen werden das Rathaus und das Feuerwehrhaus in Markstetten fertig gestellt. Die Sanierung der Grundschule wird weiter geführt und die Dorferneuerung in Großbissendorf und die Sanierung des Galgenbergweges sind in Angriff zu nehmen.

 

 

Aktueller Sachstand zum Kommunalunternehmen SBH

Der Bürgermeister informierte den Marktgemeinderat über das Ergebnis einer Besprechung der ARGE-BayKU-Mitglieder (Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Kommunalunternehmen). Wie mehrfach berichtet gibt es seit mehr als 10 Jahren mit der gemeindlichen Betriebs-GmbH „SBH“, über die der Markt seine Abwasserentsorgung abwickelt, ungelöste steuerliche Probleme mit der Finanzverwaltung. Um diese Probleme zu lösen, wurde den Kommunen, die dieses Betriebsmodell gewählt haben - 30 Kommunen in ganz Bayern von 2031 - von den beteiligten Ministerien die Rückabwicklung nahe gelegt. Als Voraussetzung für die Rückabwicklung ist folgende Vorgehensweise vorgesehen:

Die Kommunen müssen zugeben, dass sie gemäß § 42 Abgabenordnung „Gestaltungsmissbrauch“ betrieben haben. Ferner müssen sie Rechtsmittelverzicht erklären. Beides ist mittlerweile geschehen, um die Aussetzung der geforderten Steuerbeträge zu erreichen. Dann werden alle Steuerbescheide auf „Null“ gestellt mit der Folge, dass die gesamte Umsatzsteuer vom Markt an das Finanzamt zurückbezahlt werden muss, mit Ausnahme der verjährten Fälle. Da die GmbH für das Betreiberentgelt, das ihr über den Markt zum Betrieb der Anlage zur Verfügung gestellt wurde, auch Umsatzsteuer an das Finanzamt bezahlt hat, wird diese zurückerstattet. Danach kann der Markt einen Antrag an das Wasserwirtschaftsamt auf Nachförderung der Bruttobeträge stellen, weil wegen der vom Markt im Jahr 1998 gewählten Betriebsform (KKG-Modell: Kommune-Kommunalunternehmen-GmbH) die Zuschüsse ohne Mehrwertsteuer ausbezahlt wurden. Wann diese Nachzahlungen dann eintreffen hängt von der Mittelverfügbarkeit des Freistaates ab und wird bekanntlich Jahre dauern. Das Gesetz schreibt den Finanzbehörden vor, dass fällige Steuern, nicht jedoch die Zuschüsse, mit jährlich 6 Prozent verzinst werden müssen. Davon kann nicht abgewichen werden. Ein kleines Entgegenkommen des Finanzministeriums ist darin zu sehen, dass die Forderung an das Wasserwirtschaftsamt bei der Bemessungsgrundlage für die Zinsen, also dem Betrag, der bei der Zinsberechnung herangezogen wird, abgezogen werden kann. Ein Überhang zugunsten des Marktes darf dabei aber nicht entstehen. Außerdem hätte die Nullstellung der Steuerbescheide zur Folge, dass Berechnungen für eine Körperschaftssteuer unterbleiben und für verdeckte Gewinnausschüttungen keine Kapitalertragsteuer bezahlt werden muss. Die Gewerbesteuerbescheide würden auch nicht vollzogen. Nach vorliegenden Bescheiden müsste die gemeindeeigene „SBH“ an die Gemeinde Gewerbesteuer bezahlen. Einen nicht unerheblichen Teil davon müsste die Gemeinde als Gewerbesteuerumlage wieder abgeben.

Die genauen Zahlen für die Rückabwicklung des Kommunalunternehmens sind momentan noch nicht bekannt. Sie werden vom Finanzamt und vom Wasserwirtschaftsamt ermittelt. Es gilt auch zu überlegen, ob nur die privatrechtliche GmbH (SBH) oder auch das öffentlich-rechtliche Kommunalunternehmen (VBH) als aufgelöst werden soll.

Die gegenseitigen finanziellen Aufrechnungen mit dem Finanz- und Wasserwirtschaftsamt und die daraus resultierenden Zahlungen stellen nur annähernd den Stand wieder her, wie er ohne dieses KKG-Modell gewesen wäre. Die Kosten für den Vertragserwerb im Jahre 1998 und den Betrieb der Unternehmen sind verloren. Gewonnen sind nur die verjährten Umsatzsteuerbeträge. Unterm Strich bleibt ein nicht unerhebliches Minus, das derzeit noch nicht genau beziffert werden kann. Hinzu kommen noch die Kosten für die Rückabwicklung des Unternehmens (Notar, Steuerberater, Grunderwerbsteuer usw.). Wenn die genauen Zahlen vorliegen wird der Marktgemeinderat unverzüglich darüber informiert.

 

 

Anschriftenänderung genehmigt

Dem Antrag von Frau Irmgard Koller auf Änderung der Anschriften für die Gebäude auf dem Grundstück mit der Flur-Nr. 616/2, Gmkg. Hohenfels (ehemalige Busgarage) wurde einstimmig stattgegeben. Die Gebäude sollen der Setzstraße zugeordnet werden. Auf diesem Grundstück befinden sich zwei Gebäude, von denen eines die Anschrift Adolph-Kolping-Str. 12 und das andere Schneidergasse 59 hat. Tatsächlich liegt das Grundstück aber an der Setzstraße, die es früher noch nicht gegeben hat. Die Zuordnung der Gebäude zur Setzstraße ist zutreffender und schafft mehr Klarheit für Ortsfremde.

 

Zuschussantrag des OGV Markstetten

Der OGV Markstetten stellte einen Antrag auf Zuschuss zum Kauf eines Rasentraktors, mit dem fast ausschließlich gemeindliche Flächen gemäht werden. Im Jahre 2002 hat der OGV Markstetten einen Rasentraktor für eine Summe von ca. 3.500 Euro beschafft. Der Traktor wird zu 90 Prozent für das Mähen von gemeindlichen Grundstücken verwendet. Deshalb hat der Markt den Kauf damals mit 1.500 Euro bezuschusst. Dieses Fahrzeug soll nun durch ein neues ersetzt werden, weil sich die Reparaturen häufen. Das alte wird in Zahlung gegeben. Ein den Anforderungen gewachsener Rasentraktor kostet rund 4.600 Euro. Der Marktgemeinderat bewilligte einen Zuschuss in Höhe von 2.000 Euro. Dafür muss sich der OGV wieder verpflichten, die gemeindeeigenen Flächen weiterhin zu mähen.

 

Der Bürgermeister gab folgende Informationen:

 

Dorferneuerung Großbissendorf:

Das Amt für Ländliche Entwicklung hat den Förderbescheid zugestellt. Kosten von 200.000 Euro sind anerkannt. Die Förderhöchstsumme beträgt 52.000 Euro  oder 26 Prozent. Die Maßnahme ist im Jahre 2011 auszuführen.

 

Übernahme der Gaststättenerlaubnis

Herr Mustafa Bülbül aus Langenzenn hat die für die Pizzeria Goldener Adler eine Gaststättenerlaubnis beantragt.

 

Genossenschaftsladen:

Eine erste Besprechung mit der beauftragten Beraterfirma Newway hat am 04.02.2011 stattgefunden. Ein Erstbericht über die Standortanalyse und die Machbarkeit wurde übergeben. Das Marktvolumen wurde berechnet und die Konkurrenzsituation in Hohenfels und im Umland (Parsberg, Lupburg, Kallmünz, Burglengenfeld) wurde dargestellt. Daraus resultierend kann von einem realisierbaren Marktanteil von 350.00 bis 500.000 Euro ausgegangen werden, wofür eine Verkaufsfläche von 200 - 300 qm notwendig wäre. Der Mindestumsatz sollte ca. 450.000 Euro pro Jahr betragen. Ganz grob geschätzt könnte die Anfangsinvestition bei 250.000 Euro liegen.

Die beste Gesellschaftsform für den Betrieb des Ladens wäre eine „Bürgergemeinschaft“ als UG mit stillen Teilhabern. Jede Person oder jedes Unternehmen kann sich finanziell daran beteiligen. Realisierbar ist das Vorhaben in einem Zeitraum von 1 bis 2 Jahren. Als nächster Schritt erfolgt die Kontaktaufnahme mit den Gewerbetreibenden in Hohenfels. Nach der Bewertung des Ergebnisses daraus ist die Bürgerbeteiligung vorgesehen. Die Standortsuche läuft parallel dazu und alle sich anbietenden Varianten werden beleuchtet. Die Suche nach einem passenden Namen für das Ladengeschäft wird im Rahnen eines Wettbewerbs im Mitteilungsblatt stattfinden.